Aktuelles
25/10/2017

Reisebericht und Schulbesuch von Venuste Kubwi

Reisebericht und Schulbesuch von Venuste Kubwi

Im Auftrag der IGS-Enkenbach/Alsebon besuchte Venuste Kubwi die G.S. Kampagna in Ruanda zum Anlass der zehnjährigen Partnerschaft beider Schulen.

Die IGS-Enkenbach/Alsebon und die G.S. Kamganga pflegen eine langjährige Partnerschaft, deren 10-jähriges Bestehen der Anlass für den Besuch von Venuste Kubwimana in seinem Heimatland Ruanda war. Zuerst traf sich Venusteh mit Schülervertretern aller Klassen und mit Mitgliedern des Jumelage-Clubs. Um den Schülern ein besseres Bild von Deutschland zu vermitteln hatte er eine PowerPoint-Präsentation vorbereitet, in denen er zu Geographie, Klima, Alltagsleben und Freizeit in Deutschland berichtete, und mit Ruanda verglich.

Außerdem hatten die Schüler die Chance, eigene Frage zu stellen und Unklarheiten über Deutschland zu beseitigen. Nach der Präsentation nutzte der Schulleiter  die Zeit, um alle anwesenden Schüler den neuen Freiwilligen aus der Pfalz vorzustellen: Kai Müller, der in der Schule von nun an Englisch unterrichten wird. Außerdem zeigte der Schulleiter den Schülern Bilder von seinem Besuch im November 2016 in Deutschland.

Außer den Informationen über Deutschland erfuhren die Schüler außerdem mehr über die Vorteile eines Jumelage-Clubs, und welche Aktivitäten im Rahmen einer Jumelage geplant werden können.

Danach traf Venuste die Lehrer der G.S. Kampanga, mit denen er ein intensives Gespräch über das Austauschprogramm und vor allem über ihre Rolle in dieser Partnerschaft führte. Daneben wurde auch über das Alltagsleben, berufliche Perspektiven, Studium, Eigentum, meine eigenen Erlebnisse, Familie, Gender…. diskutiert. Es war ein sehr produktiver Nachmittag: sowohl die Lehrer als auch die Schüler waren alle sehr neugierig und begeistert von der Präsentation. Die Lehrer haben sich gewünscht, dass es zukünftig auch einen Austausch mit ihren deutschen Kollegen geben könnte.

Auch Venuste hat das Treffen mit den Schülern und Lehrern sehr gut gefallen. Trotz der kurzen Zeit konnte er seinen Landsleute einen kleinen Eindruck und ein allgemeines Bild von Deutschland vermittelt. Eine spannende Diskussion gab es mit den Lehrern zumThema Partnerschaft auf Augenhöhe: in Ruanda gelten Weiße teils noch immer als Geldgeber. Doch es ist wichtig für Ruander zu wissen, dass es auch in Deutschland Armut und andere Probleme gibt, damit Spenden gewürdigt werden können.

Zugehörige Dateien

Jetzt kontaktieren