Begegnungsreisen

Reiseführer

Unser hauseigener Reiseführer für Begegnungsreisen bietet eine umfassende Übersicht über alle wichtigen Aspekte einer Reise nach Ruanda. Er informiert über Transportmöglichkeiten, vom Flughafentransfer über Taxis und Autovermietungen bis hin zu öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bussen und Mototaxis. Zudem gibt er wertvolle Tipps zum Packen, weist auf lokale Gepflogenheiten hin und enthält organisatorische Informationen wie Kontaktdaten wichtiger Anlaufstellen vor Ort.

Der Reiseführer deckt auch praktische Themen ab, wie das Organisieren eines Visums, den Geldwechsel, Internetzugang und vermittelt Einblicke in die lokale Kultur und Küche. Zudem werden beliebte Freizeitmöglichkeiten in Kigali und darüber hinaus beschrieben.

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Schülerreisen

Seit vielen Jahren suchen rheinland-pfälzische und ruandische Schulen regelmäßig den Weg zueinander, um ihre Partnerschaften zu stärken und die Länderpartnerschaft lebendig zu halten. Der Austausch zwischen deutschen und ruandischen Schülern nimmt einen besonderen Platz in dieser langen Zusammenarbeit ein. Schülerreisen bieten einen wertvollen Perspektivwechsel, fördern das gegenseitige Verständnis, stärken interkulturelle Kompetenzen und tragen dazu bei, kulturelle Barrieren zu überwinden.

Fördermöglichkeiten

Wenn Sie die Durchführung einer Reise nach Ruanda planen, bieten sich verschiedene Förderprogramme an, welche Sie bei diesem Vorhaben unterstützen. Nachfolgend finden Sie eine kurze Zusammenfassung zu den einzelnen Fördermöglichkeiten. Für alle weiteren Informationen besuchen Sie bitte die Internetseite des jeweiligen Programms.

Begegnungsfonds

Es gibt die Möglichkeit über das Ruanda Referat (Staatskanzlei RLP, Abteilung 5, Referat 252) einen Antrag auf finanzielle Unterstützung der Schülerreise nach/aus Ruanda zu stellen.

  • Die Bewerbungsfrist für Reisen im Folgejahr ist der 31.10 jeden Jahres.
  • Je nach Eingang des Antrages und Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln wird der Antrag zunächst geprüft und ggf. bewilligt.
  • Unter anderem gilt: Frühestens alle zwei Jahre werden Begegnungsreisen gefördert. Handelt es sich allerdings bei der Begegnungsreise um die erste persönliche Begegnung beider Schulen, kann im Folgejahr ein Gegenbesuch nach Ruanda über den Begegnungsfonds gefördert werden.

REISEN AUS RUANDA: Die Flugkosten für die ruandischen Schüler/innen können bis zu 100 % aus dem Fonds getragen werden. Die Flüge werden vom Koordinationsbüro in Kigali gebucht und unmittelbar mit dem Referat abgerechnet. Es können die Flugkosten für bis zu sechs Schüler/innen sowie bis zu zwei Begleitpersonen beantragt werden. Die rheinland-pfälzische Schule erklärt sich bereit, sämtliche Kosten des Aufenthalts zu tragen. Auch ist der lokale Partner für die Einladung und das Besuchsprogramm zuständig. Die rheinland-pfälzische Schule erstellt einen Bericht über die Begegnungsreise für das Referat.

REISEN NACH RUANDA: Studierende sowie Schüler/innen aus Rheinland-Pfalz, die nach Ruanda reisen, können einen Zuschuss in Höhe von 200 € p.P. beantragen. Anträge von Schüler/innen, deren Schule eine offizielle Schulpartnerschaft im Rahmen unserer Partnerschaft pflegen, werden vorrangig behandelt. Die Anträge werden nach Eingang im Referat berücksichtigt und bearbeitet. Hier gelten folgende Bedingungen für die Gewährleistung des Reisekostenzuschusses:

  1. Die Rechnung des jeweiligen Flugtickets wird eingereicht.
  2. Die zu begünstigten Schüler*innen verfügen über ein max. Einkommen von 590 €.
  3. Ein Reisebericht wird erstellt und im Nachgang zur Reise eingereicht.

Weitere Fragen und Einzelheiten zum Antragsverfahren:

Herr Florens Eckert
Abteilung 5, Referat 252: Partnerland Ruanda /Entwicklungszusammenarbeit
Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
Peter Altmeier Allee 1, 
55116 Mainz
E-Mail

ENSA

Besonderheiten des ENSA Programms

Das entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm (ENSA) unterstützt Schülerreisen nicht nur finanziell, sondern bietet den Schulen auch eine qualifizierende inhaltliche Begleitung vor und nach den Begegnungsreisen.

Was wird gefördert?

Gefördert werden sowohl ca. einwöchige Anbahnungsreisen (zur erstmaligen Kontaktaufnahme zwischen Schulen), als auch ca. zweiwöchige Begegnungsreisen (bei bereits bestehenden Schulpartnerschaften) in Deutschland (incoming) sowie im Partnerland (outgoing). Die inhaltliche Vor- und Nachbereitung der Akteurinnen und Akteure in Deutschland wird ebenfalls durch ENSA gefördert.

Finanzielle Unterstützung bei ENSA

Die ca. einwöchigen Anbahnungsreisen werden mit max. 7000 € gefördert, die ca. zweiwöchige Begegnungsreisen mit max. 14.000 €.

Alle weiteren Informationen zum ENSA-Programm finden Sie hier.

Brot für die Welt

Was wird gefördert?

Gefördert werden ökumenische Begegnungsprogramme zwischen Partnerschaftsgruppen (incoming und outgoing), wenn sie in langfristige entwicklungspolitische Bildungsprogramme eingebettet sind.

Gefördert werden Reisegruppen mit maximal 8 Personen.

Was gibt es zu beachten?

Anträge können nur von außerschulischen Trägern (eingetragene Vereine, kirchliche Einrichtungen etc.) gestellt werden, dazu gehören auch Fördervereine von Schulen. Schulen selbst können keine Anträge stellen.

Die Förderung von Brot für die Welt hat reaktiven Charakter. Formate und Themen werden nicht vorgegeben, sondern folgen der Vielfalt der Arbeitsformen und inhaltlichen Schwerpunkte der Antragsteller. Je nach Format kann die Maßnahme aus unterschiedlichen Förderlinien von Brot für die Welt gefördert werden, z.B. Einzelveranstaltungen, Projekttage, Lernreisen, Kulturveranstaltungen etc.

Alle weiteren Informationen zur Förderung durch Brot für die Welt finden Sie hier.